Interview mit Alexander Wilbert – Ben | DRACHENREITER . Große Oper für kleine Ohren

BLOG .

BLOG

Jun
18

Interview mit Alexander Wilbert – Ben

Wie sind Sie Darsteller geworden?

In der Schule habe mich schon früh für Theater und Musik interessiert und in AGs und Workshops eingebracht und dann ganz „normal“ eine Ausbildung an einer privaten Schule zum Darsteller in den Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel absolviert.

War Darstellersein so etwas wie ein Kindheitstraum für Sie oder kam einfach irgendwann die Gelegenheit?

Ersteres! Es ist auf jeden Fall eine Berufung für mich, die ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht anders vorstellen kann.

Wollten Sie gezielt „Musicaldarsteller“ werden? Und wie wird man das?

Ja, das wollte ich, aber eher, um alle drei Sparten zu beherrschen, als nur Musicals zu machen! Man bewirbt sich an staatlichen wie privaten Schulen und hofft auf einen Studienplatz. Das kann oft dauern, da die Aufnahmeprüfungen oft sehr hart sind.

Wie sind Sie zum Drachenreiter gekommen?

Die Regisseurin kannte mich bereits aus einer anderen Produktion und hat mich zu einem Einzelvorsprechtermin eingeladen.

Ben ist ja eine sehr junge Rolle, wie alt sind Sie?

Ich bin 24 Jahre alt

Was macht Ihnen besonders Spaß an ihrem Beruf?

In Rollen zu schlüpfen, deren Stimme und Körper ich sein kann und gleichzeitig doch ich selbst bleiben.  Mir ist es ganz wichtig, etwas durch jede Rolle, die ich spiele dem Zuschauer mitzugeben. Ob das ein gutes Gefühl ist oder eine Frage die er/sie sich in seinem Leben stellen sollte ist, nicht so wichtig. Aber die Menschen kommen nicht nur ins Theater um unterhalten zu werden, sondern auch weil sie nach Antworten suchen und berührt werden wollen.

Auf der Bühne zu stehen ist für viele Menschen ein Traumberuf, ist er das wirklich? Oder nur ein Job wie alle anderen?

Es ist auch nur ein Beruf wie alle anderen, natürlich, aber ein ganz besonderer und wenn man ihn liebt, kann man ihn mit der gleichen Leidenschaft ausüben wie das ein Gärtner tut, der seinen Beruf liebt. Da der Werdegang so hart ist, geben aber viele, die nicht den nötigen Biss haben oder einfach Pech, denn es gehört auch ein großes Stück Glück dazu, den Beruf auf. Man muss damit nun auch sein Geld verdienen. Aber für mich ist es die schönste Art das zu tun!

Was unterscheidet Musicaldarsteller von Schauspielern?

Wir sind oft stärker in Tanz und Gesang ausgebildet als der reine Schauspieler. Jeder Musicaldarsteller hat aber natürlich auch Stärken und Schwächen.

Kannten Sie das Buch „Drachenreiter“ schon früher?

Ja, aber ich habe es nicht gelesen, bis ich Ben geworden bin!

Was halten Sie von dem Buch?

Es ist ein farbenfroher, abenteuerlicher und sehr detailreicher Roman! Es hat Spaß gemacht, es zu lesen!

Mussten Sie ein klassisches Casting durchlaufen?

Nein, ich wurde zu einer sogenannten „Arbeitsprobe“ mit der Regisseurin, dem musikalischen Leiter und der Dramaturgin eingeladen! Das war eine sehr spezielle Erfahrung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat!

War die Rolle von Ben etwas besonderes für Sie, wenn ja, inwieweit? Oder haben Sie sich einfach so beworben?

Die Rolle wurde mir erst im Nachhinein verraten. Ich habe mich dann wahnsinnig gefreut, denn natürlich ist Ben eine ganz besondere Rolle. Das Abenteuer, das ihm wiederfährt, würde mir genauso viel Spaß, Aufregung und Freudentränen bereiten wie ihm.

Was denken Sie, wieso passen gerade Sie auf die Rolle von Ben?

Das müssen Sie die Regisseurin fragen ; )

Was macht Ihrer Meinung nach Bens Charakter aus?

Er begeistert sich für alles in seinem Leben, obwohl er es sehr schwer hat in seinem Leben. Er  begegnet allen mit einer durch und durch positiven Einstellung und liebt seine Freunde sehr.

Wie haben Sie sich auf seinen Charakter vorbereitet?

Das Buch habe ich gelesen und mir dazu weitere Eigenschaften, die nicht direkt aus dem Buch Hervorgehen, aber sehr zu Ben passen, überlegt, die seine Art und die Geschichte unterstützen.

 

Was spielen Sie sonst für Rollen? Und an welchen Produktionen nahmen Sie teil?

Ich tanze in einigen Projekten und habe kürzlich in „Footloose“ die Hauptrolle Ren gespielt, was mir auch sehr viel bedeutet hat!

Inwieweit unterscheidet sich der Drachenreiter gegenüber früheren Produktionen von Ihnen?:

Es ist etwas ganz besonderes, bunt und klassisch zugleich. Es ist einfach eine Mischform aus Oper, Musical und Schauspielstück. So kommen auch Kollegen aus allen Genres zusammen, was

ich bis dato noch nicht erlebt habe. Das macht es sehr spannend, aber um es ganz verstehen zu können, muss man sich das Ganze anschauen kommen :))))

Haben Sie schon einmal an einer Jugendoper mitgewirkt?

Nein, das ist meine erste Jugendoper!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mit dem Absenden des Kommentarformulars, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie unter "Datenschutz"). Hinweis: Die Angabe Ihres Namens und Ihrer Mail-Adresse sind freiwillig und zum Kommentieren nicht notwendig.